Über die Philatelie

Philatelie-Seite mit Sammer-Informationen zu Briefmarken

Wer gern Briefmarken sammelt, darf sich mit vielen Menschen auf dieser Welt einer Gemeinsamkeit rühmen und knüpft an eine lange Tradition der Sammlerleidenschaft an. Philatelie wird sie auch genannt, die Briefmarkenkunde, Sammler und Liebhaber der Postwertzeichen heißen Philatelisten. Wer sich als solcher bezeichnet, hat sich dem Sammeln von herausgegebenen und verwendeten Postwertzeichen verschrieben. Manche sammeln auch Belege, die auf Postsendungen Verwendung gefunden haben oder haben Spaß daran, Dokumente der Postgeschichte zu erforschen. Der Begriff der Philatelie geht auf den 15. November 1864 zurück, als Georges Herpin in der Zeitschrift "Le Collectionneur de timbres-postes" erstmalig die Philatelie aus zwei Wörtern griechischen Ursprungs als Namen benutzte.

Von der ersten Briefmarke zu den ersten Alben

Mit Erfindung der ersten Briefmarke der Welt, der sogenannten One Penny Black im Jahre 1840 in Großbritannien war der Sammlerleidenschaft von Menschen aus der ganzen Welt Tür und Tor geöffnet. Das Sammeln bestand in der ersten Zeit im Ablösen der Briefmarken und Bekleben von täglichen Utensilien wie Lampen oder Tapeten, was oft zur Schädigung der Marken führte. Die ersten Alben zur artgerechten Aufbewahrung kamen 1860 unter die Leute, die damals zumeist eine Art Generalsammlung vornahmen: alle Briefmarken der Welt wurden nach Ländern geordnet, links Flagge und Wappen des Landes und rechts die jeweiligen Briefmarken dazu. Alternative Alben, in denen die Marken nicht mehr geklebt und damit beschädigt wurden, kamen erst 1881 auf den Markt. Im Jahre 1861 entsanden sogenannte Briefmarkenkataloge und -verzeichnisse, die insbesondere durch den Briten

Dr. John E. Gray und den Franzosen Berger-Levrault herausgegeben wurden. Zum Zwecke des Erfahrungsaustausches wurden erste Vereine gegründet. Die größten Briefmarkensammlungen sind in der Gegenwart im Reichspostmuseum im Berlin zu sehen. Aber auch das britische Königshaus verfügt mit mehr als 400 Alben über einen eindrucksvollen Bestand. Auch Privatsammler, wie Graf Philipp la Renotière von Ferrary oder Zar Nikolaus II haben sich mit großem Erfolg dieser Sammlerleidenschaft verschrieben.

Arten der Philatelie

Als klassische Philatelie bezeichnet man das Sammeln von Postwertzeichen einzelner Staaten oder bestimmter Zeiträume. Hier unterscheidet der Sammler nach besonderem Papier, gewissen Sicherheitsmerkmalen auf der Marke, Druckverfahren, einer anders gestalteten Rückseite oder auch auf den Markt gekommenen Fälschungen. Ebenso macht die Art der Entwertung mittels verschiedener Stempel oder die Frankatur die besondere Marke aus. Spezialsammler konzentrieren sich auf Serien, wie beispielsweise die DDR-Fünfjahrplan-Serie, und versuchen aus dieser alle Marken zusammen zu bekommen. Ein weiterer Bereich ist die Motivphilatelie, bei denen Einzelmotive, wie Transportmittel oder Blumen, aber auch Tiere oder Weihnachten im Blickpunkt der Sammelleidenschaft stehen.

Utensilien für den Philatelisten

Eine Pinzette mit glatter Innenfläche und runden Ecken stellt ein Grundwerkzeug zum Handhaben der Marken dar. Zähnungsschlüssel zum Erkennen der Zähnung der Postwertzeichen sowie eine Lupe zum Ausmachen der Details gehören ebenso dazu. Unverzichtbar sind die modernen Alben, teils als Einsteckbücher, teils mit vorgegebenem Platz für die Marken, damit diese unbeschadet über Jahre und Jahrzehnte hinweg aufbewahrt werden können.


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 http://www.philatelie-hanau.de/